Die „Klinische Physiologie“ (Physioklin) plädiert seit 20 (!) Jahren für eine optimale Zusammensetzung plus Deklarierung von Infusionslösungen, d.h., immer nach dem logischen physiologischen Iso-Konzept – gleiche Zusammensetzung wie das Plasma oder die Extrazellular-Flüssigkeit – iso-ionisch (Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium und Chlorid), iso-hydrisch (BEpot) und iso-ton (Osmolalität).
Die englischen Zitate im Literaturverzeichnis sollen dies belegen:
Beginnend mit 2006 [1], danach 2022 in einer Publikation von 11 internationalen Autoren mit einer Conclusion [2], gefolgt von einem ausführlichen Booklet in 2023 [3]. Dann anschließend folgt 2024 die erforderliche Definition des potentiellen Base Excess (mmol/L) [4], ein Leserbrief [5] und 2025 die Definition der Osmolalität (mosmol/kg H2O) [6, 7].
Als Empfehlung bleibt 2026 festzuhalten:
Nicht geeignet sind – zum Beispiel – hyperchlorämische Lösungen wie 0,9 % NaCl, Tutofusin (Baxter); hypotone Lösungen wie 5 % Glukose (reines Wasser), Ringer-Laktat, Plasmalyte (Baxter), Jonosteril (Fresenius Kabi Deutschland) oder auch alkalisierende (nicht iso-hydrische) Lösungen wie ELO-MEL isoton (Fresenius Kabi Austria).
